Tagesgeschehen vom Sonnabend - 18. Mai

GEDENKEN - DANKEN - BEGRÜSSEN

Die Evangelisch-methodistische Kreuzkirche in Wilkau-Haßlau war zum Gedächtnis-, Dank- und Begrüßungsgottesdienst der Ostdeutschen Jährlichen Konferenz gut gefüllt. Mit Klaviermusik von Cecile Chaminade wurde die Gemeinde auf den Gottesdienst eingestimmt. Pastorin Andrea Petzold eröffnete mit dem Bibelwort: „Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Ob wir nun leben oder sterben, so sind wir dem Herrn.“
Pastorin Petzold: „Gott verbindet uns mit Jesus Christus zu einer lebendigen Gemeinschaft.“ So stimmte die Konferenzgemeinde in das Charles Wesleylied ein: Mein Mund besinge tausendfach den Ruhm des Herrn der Welt...“
Worte des Gedenkens und Dankes sprach Pastorin Petzold und erinnerte an wichtige prägende Lebensstationen von Menschen, die sich mit ihrem Leben und Gaben in den Dienst der Kirche einbrachten. Verstorben sind: Pastor i.R. Andreas Fischer (1953-2018), Pastor und Bischof i.R. Armin Härtel (1920-2019), Pastor i.R. Siegfried Michalski (1935-2019), Gemeindereferentin Gylfa Schneider (1927-2018). An verstorbene Pastorenfrauen erinnerte Laienmitglied Günter Posdzich und gedachte an: Helga König, Christa Sterzel, Christa Lewke, Dorothea Weinhold, Bärbel Kohlhammer, Ilse Philebrunn, Johanna Meier, Martina Brückner. Günter Posdzich dankte für ihren Dienst in den Gemeinden.
Im Anschluss hörte die Gemeinde das Klavierstück „Abendglocken“ von Camile Saint-Saens.

„Hinter jedem Namen steht gelebtes Leben und hingebungsvoller Dienst, vieles was sich nicht in nüchterne Fakten fassen lässt“, meine Pastorin Petzold.
Pastorin i.R. Birgit Klement, Pastor Jörg-Eckbert Neels und Bischof Harald Rückert konnten auf 40 Jahre Dienst zurückblicken. 50jähriges Dienstjubiläum durften Reinhold Mann und Reinhard Melzer feiern. Auf 60 Dienstjahre durfte Pastor i.R. Klaus Morgenroth zurückblicken und auf sogar 70 Dienstjahre Pastor i.R. Werner Barth.
Die Jubilare durften etwas Schönes mitbringen. Bischof Rückert, der erst einen Tag zuvor von seinem Jubiläum überrascht erfuhr, meinte: Das ist meine Frau. Pastor Reinhold Mann brachte ein Neues Testament mit, in dem er einst einen Zettel fand, auf dem das Bibelwort stand: Lass dir an meiner Gnade genügen. Pastor Werner Barth brachte das Wort „Danke“ mit, mit dem er an seine Dienstzeit erinnerte. Die Konferenzgemeinde brachte ihren Dank mit langem Beifall zum Ausdruck.

Bischof Rückert änderte seine Position vom Jubilar zum Sprecher der Dankesworte. Er erinnerte dabei an die Gewissheit, die nicht nur für die Jubilare gilt: Gott ist mit uns auf unserem Weg.

Aus ihrem Dienst verabschiedet wurden im Gottesdienst mit Dankbarkeit: Pastor Albrecht Weißbach, Referentin im Kinder- und Jugendwerk Verona Lasch, Rundfunkbeauftragte Christina Posdzich und Gemeindereferentin Viola Renger.
„Alles hat seine Zeit: Das miteinander Unterwegssein und das Unterwegssein auf anderen Wegen.“, meinte Bischof Rückert. „Wir werden weiter auf besondere Weise miteinander verbunden bleiben. Gott sei mit euch.“
Die Gemeinde sang ihrerseits den Dank mit dem Lied: Gott, dir sei Dank für meines Lebens Zeit...

Eine neue Wegstrecke beschreiten Pastorin Kate Harris Weishaupt und Pastor Hendrik Walz, sowie die Lokalpastorinnen Christiane Mehlhorn und Diana Wolff; Felix Süß, der ein Vorpraktikum beginnen wird, Pedro Freundel, Praktikant mit Perspektive Lokalpastor, Katharina Tunger, Gemeindepädagogin in Ausbildung und Susann Kober im Orientierungspraktikum. Sie wurden begrüßt und in der Dienstgemeinschaft willkommen geheißen. „Wir freuen uns auf euch. Ihr seid uns herzlich willkommen!“, sagte Bischof Rückert und die Gemeinde drückte dies mit großem Beifall aus. Dann erhob sich die Gemeinde, alle fassten sich an den Händen und der Bischof sprach den Segen Gottes aus.

„Wer ist bereit?“, sang die Gemeinde und antwortete im Lied: „Ich bin hier, Herr. Meinst du mich Herr? ... Ich will gehn, Herr. Führe du mich!“

Mit Gebet und Segen und dem flotten Musikstück „Nun danket alle Gott“ in Bearbeitung von Michael Schütz (geb. 1963) endete der Gottesdienst „Gedenken, danken, begrüßen“. Am Klavier musizierte Renate Wachsmuth. 
SGE


Sie haben die Wahl! - Wahlen, Grüße, letzte Konferenzgeschäfte

„Wir sind eins in dem Herren, wir sind eins in dem Geist“ sang die OJK zu Beginn ihrer letzten Plenumssitzung. Und trotz einer Fülle letzter Tagesschäfte – vor allem vieler Wahlen – war die Sitzung vom Streben nach Einheit geprägt. Vor allem die Gruß- und Dankesworte brachten das zum Ausdruck. Cynthia Moore-Koikoi überbrachte frische und energische Grüße aus der Western Pensylvania Conference. Sie betonte die langjährige und enge Konferenz-Partnerschaft und warb dafür, sie weiterauszubauen. „We need your spirit“- „wir brauchen euren Geist“ – so lautete ihr bewegender Appell an einen gemeinsamen Austausch über zukünftige Wege in unübersichtlichen Zeiten.

Auch der Superintendent des Zwickauer Kirchenbezirkes Harald Pepel grüßte die Konferenz. Er berichtete von den Herausforderung, denen sich die Ev.-luth. Landeskirche Sachsens vor allem in Strukturfragen stellen muss und nahm in diesem Zusammenhang das Plakat zum Konferenzthema auf: die „vorläufig-schöne“ Sandburg am Strand sei ein Sinnbild für die vom Kleinerwerden gefährlich umspülte Kirche, die es mit Blick auf Jesus Christus hoffnungsvoll wieder aufzubauen gelte. Er betonte die gute ökumenische Zusammenarbeit zwischen den lutherischen Gemeinden und der EmK.

Der scheidende Superintendent Stephan Ringeis dankte Claudia und Ullrich Schempp für Ihre langjährige Arbeit für die OJK in der Konferenzgeschäftsstelle in Hamburg und bei den Konferenzen vor Ort. Mit Herz, Kompetenz und Tempo war Ehepaar Schempp für jedes Anliegen da und wurde dafür mit einem Wohlfühlwochenende im schönen Sachsen bedankt.

Die Konferenz nahm noch Berichte zur Christlichen Friedensarbeit, zur Geschichte des Methodismus und zur Laienversammlung an und tätigte außerdem diverse Wahlen.  Außerdem wurde den zahlreichen „guten Geistern“ vor Ort gedankt. Der Gemeindebezirk Zschorlau lud zur OJK 2020 ein.

Bischof Harald Rückert dankte der Konferenz für ihre aufrichtige und im wahrsten Sinn christliche Gesprächskultur, machte Mut für den weiteren gemeinsamen Weg mit Blick auf Jesus Christus und bat alle Mitglieder eindringlich darum, diesen Geist des Aufeinanderhörens und –Wahrnehmens in die Gemeinden zu tragen und dort zu fördern.
KAP


„vorläufig SCHÖN“

Ganz im Zeichen des Konferenzthemas stand auch der Samstagnachmittag in der Friedenskirche Zwickau. Frauen aus vielen Gemeinden hatten sich aufgemacht, um Gemeinschaft zu erleben.

Das Schöne stand im Mittelpunkt: schön, dass wir uns wiedersehen, schönes Wetter heute, was für ein leckerer Kuchen, konnte man schon beim Ankommen hören.

Gemeinsam Gottesdienst feierten Frauen und auch einige Männer mit Versen aus Prediger 3. „Er hat alles schön gemacht, zu seiner Zeit.“ Alles zu seiner Zeit, alles vorläufig. Das Gestern, das Heute, das Morgen.

Pastorin Birgit Klement wies in Ihrer Predigt auf die Freude an den schönen Dingen unseres Lebens hin, die aber eben nur vorläufig sind. Nur in einer bestimmten Zeit schön. Sie lenkte den Blick weiter auf Jesus Christus, der derselbe gestern, heute, morgen und in Ewigkeit ist.

Im Frauen-Gottesdienst wurde Bischof Harald Rückert sehr herzlich begrüßt, sowie Bischöfin Cynthia Moore-Koikoi von der Western Pennsylvania Konferenz, die beide ein Grußwort sprachen.

Im Gottesdienst wurde die Frauen des neu gewählte Arbeitsausschuss vorgestellt. Irmingard Gries wurde als langjährige Distriktsbeauftragte des Zwickauer Distrikts herzlich gedankt und sie wurde nach 25-jähriger engagierter Mitarbeit aus dieser Aufgabe verabschiedet.

Musikalisch wurde der Gottesdienst von drei Instrumentalistinnen (Flügel und zwei Querflöten) ausgestaltet.

Danke, Claudia Schulz!

Bischof Harald Rückert überbrachte den Dank der OJK und der Gremien der ZK an Claudia Schulz, die als Vorsitzende des Arbeitsausschuss des Frauenwerks OJK verabschiedet wurde. In ihrer 35-jährigen Tätigkeit im Frauenwerk war Claudia Schulz in vielen verschiedenen Aufgabengebieten des Frauenwerks und den Gremien der OJK, aber auch des ZK, sowie dem Kirchenvorstand tätig. Seit vielen Jahren war sie die Vorsitzende im Arbeitsausschuss OJK des Frauenwerks, und teilte sich die Aufgaben der Vorsitzenden des ZK-Frauenwerks mit den Vorsitzenden der NJK und SJK.

Ihre fröhliche Art, ihr vielfältiges Engagement, ihre Kreativität und ihr Verständnis für die Frauen, auch in schwierigen Lebenssituationen, die sie auch selbst durchleben musste, schöpft sie aus ihrem eigenen Glauben.

Den Dank des ZK-Frauenwerkes überbrachte einer der Co-Vorsitzenden Kerstin Pudelko-Chmel.

Der Arbeitsausschuss der OJK und die gesamte Gottesdienstgemeinde dankten mit langanhaltendem Applaus und wünschen Claudia Schulz Gottes Segen für den weiteren Lebensweg.

Dankeschöööööööööön.
(cp)